29. Juli 2010 | 15:30 Uhr

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"Politik liebt Kunst": Josef Pühringer (*)

09.04.2008 | Landeshauptmann Josef Pühringer im letzten Gespräch mit Martin Heller | 3:52


Am 10. Jänner startete die Gesprächsreihe "Politik liebt Kunst" mit Bürgermeister Franz Dobusch und dessen Lieblingsbild von Anselm Glück. In der Schlussrunde der Linz09-Reihe lobt Pühringer den in Haag am Hausruck/Oberösterreich geborenen Bauhaus-Künstler Herbert Bayer als Genie und Universalkünstler.

Als ein Künstler, der von den Nazis vertrieben wurde, stand er für seine Kunst persönlich ein, hat den Kontakt zu Oberösterreich nie abreißen lassen. Das Werk Herbert Bayers „Polychrome warm and cold“ aus dem Jahre 1970 vermittelt für Pühringer die Botschaft der Mitte.
Pühringer legt in dieser Schlussrunde das wohl überzeugendste Bekenntnis zur Kultur ab. Er weist auf die zahlreichen Steuergelder hin, die jedes Jahr in Richtung Kunst und Kultur fließen. Die daher offensichtliche Liebe der Politik zur Kunst sei auch ein Grund dafür, warum die meisten Künstler in OÖ leben würden. Die Rechnung geht natürlich nur auf, wenn man Wien nicht mitzählt.

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